Episode #016 „ROSÉSINN“

Shownotes

Im Podcast mit Pia geht es um Wein und Werte, um Familie und Freiheit – und um die Frage, wie viel Sinn im Genuss liegen kann. Wir sprechen darüber, wie alles begann, über Pias Entscheidung, dem Rosé ein neues Selbstbewusstsein zu schenken, über Tradition und Innovation, über Reisen, Inspiration – und die Kunst, Träume wahr werden zu lassen…

Pias Dreifaltigkeit des Glücklichseins heißt: Genuss. Freude. Sinn. Genau darum geht es auch in dieser Episode – um Leidenschaft, die ansteckt, und um Lebensfreude, die man schmecken kann…

Ein Gespräch, das noch lange nachhallt – wie ein guter Rosé. Jetzt reinhören…

Transkript anzeigen

00:00:17: Ihr Lieben,

00:00:19: neue Ausgabe von Harald sucht den Sinn.

00:00:23: Heute mit Pia Strähn.

00:00:27: Pia ist preisgekrönte Winzerin.

00:00:32: Sie ist Rosevein-Rebellin.

00:00:36: Ich würde sagen, sie ist Weinvisionärin.

00:00:40: Und sie ist Luftschloss-Architektin.

00:00:45: Und wir beide gehen heute gemeinsam auf die Suche nach dem Rosésin.

00:00:52: Pia, ich grüße dich.

00:00:55: Danke, dass wir heute hier bei dir sein dürfen.

00:00:58: Danke, dass du da bist heute.

00:01:00: Es war schon vorher sehr inspirierend, muss ich sagen, die Gespräche, die Vorgespräche.

00:01:05: Also danke gleichfalls.

00:01:07: Wir sind hier an einem fantastischen Ort, muss ich euch erzählen.

00:01:11: Im Burgenland ist es ein paradiesischer Platz.

00:01:17: Aber jetzt erklär uns doch mal, was es mit der Luftschlossarchitekt in Aufsicht hat.

00:01:24: Ja, also wir sind ja hier eine Familie, die das alles bewirtschaftet.

00:01:29: Wir sind die vierte Generation eigentlich, eines sehr traditionellen, wie soll es sagen, landwirtschaftlichen Betriebs, weil begonnen hat damals alles mit der gemischten Landwirtschaft und hat sich dann im Laufe der Zeit immer mehr auf den Wein fokussiert.

00:01:45: Mittlerweile bewirtschaft ... das Weingut mit meinen zwei Brüdern, also ich habe sie übernommen von meiner Mutter, also war vorher schon ein sehr frauengeprägter Betrieb und meine zwei Brüder sind auch meine Kellermeister.

00:01:58: und natürlich haben wir immer sehr viel zu diskutieren, zu besprechen, weil es startet immer alles mit einer Idee, die... unrealistisch erscheint.

00:02:08: Und da nennt mich mein Bruder halt immer Luftschlossarchitektin.

00:02:12: Und meine Meinung ist immer, alles ist möglich und irgendwie findet diese Idee auch einen Einsatz.

00:02:19: Und ja, manche die heißt dann mein Statiker und deswegen kommt es zur Luftschlossarchitektin.

00:02:25: Weil ich sehr viele Ideen, sehr viele Visionen habe.

00:02:29: Aber das Schöne ist ja, wir haben ja gesagt, wir gehen heute auf die Suche nach dem Rosésin.

00:02:36: Da steckt ja auch ein bisschen der Wein-Sinn drin und der Weingeist.

00:02:41: Und für mich hat das was Kreatives.

00:02:45: Es ist irrekreativ, es ist was Natürliches, es ist eigentlich ein wunderschöner Beruf, weil das ist so vielseitig.

00:02:55: Auf der einen Seite bist du Bauer, also du bewirtschaftest deine eigenen Rebanlagen und du bist ... ein Jahr mit deinen Weingärten beschäftigt.

00:03:05: Das heißt, es ist eine sehr innige Beziehung auch.

00:03:08: Du bist abhängig von der Natur, du gibst auch alles, dass die Reben gesund bleiben, wir sind ein biologisch geführter Betrieb.

00:03:15: Das heißt, das war auch nochmal ein Schub in so das noch mehr fühlen und noch mehr rein hoachen so in die Reben.

00:03:23: Und dann haben wir natürlich auch das Privileg, dass man unsere unsere Frucht, die wir ernten, selber veredeln dürfen, noch unseren Vorstellungen und noch sehr vielen Dingen, die uns auch prägen auf Reisen und es gibt ihr sie nicht für Experimente.

00:03:39: Und der nächste Schritt ist dann das alles zu verkaufen und da bist du auch gefordert, weil dann geht das alles in das Wirtschaftliche und auch in ein Marketing und in ein Verkauf.

00:03:52: Also ich finde, Wein ist ja wie alle.

00:03:56: Kunstgüter, eine Mischung aus verschiedenen Aspekten.

00:04:02: Was würdest du dann sagen, wenn du die verschiedenen Einflüsse nimmst, also wieviel Prozent vom Erfolg macht die Traube aus?

00:04:13: Oder frage ich mal ganz vor allem, der Boden, das Wetter, das Klima generell und dann die Verarbeitung.

00:04:23: In welchen Einfluss nimmt der Mensch?

00:04:26: Das ist jetzt die Kunst der Weiterverarbeitung und der Veredelung, so wie du gesagt hast.

00:04:31: Und dann gibt es noch den wunderbaren Aspekt der Vermarktung.

00:04:35: Also du brauchst auch gute Ideen.

00:04:37: Und wenn jemand gute Ideen hat, dann bist du das, wie man Wein vermarktet.

00:04:42: Aber du hast so viele gute Sachen jetzt gesagt, weil es stimmt, so Wein ist eigentlich das Produkt von sehr, sehr vielen Faktoren.

00:04:52: Weil du hast das Klima, du hast den Boden.

00:04:55: Der Boden ist auch für mich wirklich was ganz Großes.

00:04:59: Und das ist ja das Terror, das Klima, der Boden, aber für mich gehört auch ganz eindeutig der Mensch, wie du eh gesagt hast, und die Kultur dazu.

00:05:09: Weil wir leben an der Grenze, das ist genau an der ungerischen Grenze.

00:05:13: Die Grenze ist von hier eineinhalb Kilometer entfernt.

00:05:17: Und wir haben hier ein ähnliches Weinbaugebiet, genau ein paar Kilometer entfernt von uns.

00:05:24: Und die Weine sind aber komplett unterschiedlich.

00:05:27: Und wir haben aber die gleichen Rebsorten.

00:05:29: Und dann merkst du, dass auch die Kultur und der Mensch ein betreutender Teil des Terroirs sind.

00:05:35: Oder das Begriffs-Terroir.

00:05:37: Und für mich ist die Weingqualität oder alles, was jetzt wirklich ... Wenn du Blinverkostung machst, das ist für mich dann die Weine.

00:05:47: Qualität, so wie er wirklich ist.

00:05:48: Und das ist für mich sicher furchtig Prozent und die anderen fünftig Prozent ist, was der Mensch draus macht.

00:05:54: Was der dahinter steht und der das kommuniziert.

00:05:57: Das ist alles ein Gesamtpaket und es bringt nichts, wenn du jetzt den perfekten Wein machst und die Seelehrer nicht dabei ist.

00:06:07: Also das sind zwei ganz bedeutende Faktoren, die immer zuständig optimierst.

00:06:17: Und versuchst halt auch zuhundert Prozent zu leben.

00:06:20: Ja, das ist ein faszinierendes Thema.

00:06:23: Und für mich, ich habe es ja vorhin im Vorgespräch schon gesagt, wenn ich in eine Weinhandlung oder in so ein Weindepot eintrete, bin ich erst mal völlig geflasht.

00:06:35: Das ist mir viel zu viel.

00:06:36: Das ist einfach too much.

00:06:38: An overload, an Information.

00:06:42: Was soll ich jetzt nehmen?

00:06:43: Und man könnte eigentlich meinen, dass es jeden Wein auf der Welt schon gibt.

00:06:48: Und trotzdem gibt es immer mal wieder was Neues.

00:06:51: Und ich hatte es dir vorhin im Vorgespräch gesagt, ich vergleichs gerne mit der Musik.

00:06:55: Mein Thema von früher, wo man meinen könnte, es ist schon alles ersonnen worden.

00:07:03: Aus den zwölf ertönen kann man einfach nicht über Jahrtausende hinweg immer wieder was Neues erfinden.

00:07:11: Doch kann man.

00:07:13: Und es gibt die Johann Strause und die Mozart und die Ed Sheeran, also das hat nichts mit den Generationen zu tun.

00:07:21: Es

00:07:21: gibt immer wieder Menschen, die Musik anders interpretieren.

00:07:26: Und so glaube ich, gibt es auch beim Wein immer wieder Menschen, die den Wein anders interpretieren.

00:07:34: Und wie du eben sagtest, das kann der gleiche Boden sein, das können die gleichen Trauben sein und trotzdem machen.

00:07:42: zwei Menschen aus den gleichen Voraussetzungen völlig unterschiedliche Ergebnisse.

00:07:48: Also das ist das, was für mich auch den Charakter ausmacht und dass ich der Meinung bin, dass der Winzer eigentlich viel so nah am Handwerk assoziiert wird, sondern es ist eigentlich eine

00:08:00: Kunst.

00:08:01: Es ist ein Kunsthandwerk.

00:08:04: Und du bist die kreative Seele von Strähnen.

00:08:10: Der Name, der sagt ja schon was, und es hat schon seinen Grund, warum deine oder eure Weine in England, in Amerika verkauft werden, weil sie was Besonderes sind.

00:08:24: Das stimmt schon, auch was du anfangs gesagt hast, dass man... immer was sucht, was man anders machen kann.

00:08:31: Und das war früher, weil das war nicht immer so eine geritzte Sache mit dem Rosé.

00:08:36: Ich war lang auf der Sinnsuche.

00:08:40: Ich wollte was neu definieren.

00:08:42: Ich wollte in irgendwas die Beste sein.

00:08:46: Ich war so lange auf dieser Rotweinschiene, weil ich da gewusst habe in dem Gebiet, wo du Rotwein, das gehört so und hab mir Gedanken gemacht, wie kann ich den Blaufrengers noch irgendwie anders präsentieren?

00:08:59: Wie kann man das neu erfinden, neu definieren?

00:09:03: Ich bin ja zum Schluss gekommen, dass jeder schon alles auf dem Gebiet versucht hat.

00:09:07: Und dass ich niemanden überraschen kann und beeindrucken mit der neuen Interpretation von Rotwein.

00:09:13: Und dann habe ich mich erinnert an ein Sprachkurs in der Provence, als ich siebzehn war.

00:09:18: Und da habe ich das erste Mal Rosé getrunken.

00:09:21: Und ich bin immer wieder auf die Idee gekommen oder so angestoßen worden, warum gibt es eigentlich kein Rosé?

00:09:28: Und es hat jeder gesagt, ja, das trinkt da keiner.

00:09:31: Oder das funktioniert nicht.

00:09:32: Es reden zwar die Leute drüber, aber niemand trinkt das wirklich.

00:09:36: Und dann, im Jahr zwei Jahrzehnte, wollte ich mich dann nicht mehr zufrieden geben mit dieser Antwort und habe es einfach versucht.

00:09:43: Und das hat mir so viel Spaß gemacht.

00:09:46: Das war schon dieses Gefühl.

00:09:47: Weißt du, du spürst ja das.

00:09:48: Also, wenn die Dinge richtig sind, weißt du es sofort.

00:09:53: Da habe ich dann gewusst, okay, da brauche ich jetzt ja viel Durchhaltevermögen, aber das ist ganz wertvoll zu wissen, dass Rosé ein Thema ist.

00:10:03: Ja, und dann haben wir dorthin gearbeitet.

00:10:05: Es hat sehr lange Zeit gedauert und man muss schon größer und unrealistisch denken.

00:10:13: damit man irgendwie was verändern kann.

00:10:17: Weil wenn ich jetzt immer nur in kleinen Schritten gedacht hätte oder immer nur, was brave, anständige Weine versucht hat zu machen, dann hätte es niemanden interessiert.

00:10:29: Und das war ja auch mit Rosé in Perique, weil jeder hat sich gefragt, was das sein soll, also der Elefant im Parzellanladen.

00:10:36: Das war ja dann so mein Experiment, wo ich nicht nur Rosé als glischeehaften Sommer Rosé gemacht habe, sondern diesen Wein in einem Holz, was ich vergoren habe, auf einem ganzen kräftigen Stil.

00:10:51: Und auf einmal hat das nicht geschmeckt wie Rosé.

00:10:53: Und es war aber Rosé und niemand hat was damit anzufangen gewusst.

00:10:57: Und dann haben wir es halt aufgeladen mit den Erklärungen und mit den Geschichten.

00:11:03: Und dann habe ich auch ein paar Fans gehabt, die halt auch dann fleißig die Stories weitergetragen haben.

00:11:10: Also es war eine lange Geschichte.

00:11:12: Aber

00:11:13: da steckte jetzt auch viel Information drin.

00:11:15: Es war mal die Lust.

00:11:18: Du hast gespürt,

00:11:19: dass dir das Erfreude macht.

00:11:22: Dass das was ist, was du bist.

00:11:25: Das bist du.

00:11:27: Und dann natürlich die Frechheit ins Experiment zu gehen, was sich keiner sonst traut.

00:11:33: Weil das ist natürlich auch ein Risiko.

00:11:36: Und du hast das vorhin angesprochen, ihr seid hier in der vierten Generation.

00:11:40: Und ihr habt, ich hab's ja mal umgerechnet, du weißt, wir Deutschen brauchen immer einen Vergleich mit Autos oder mit Fußball.

00:11:47: Das heißt, eure Hektarzahl, die ihr bestellt, das sind seventy-vier Fußballfelder.

00:11:56: Also wir reden hier auch über anständige Menge und die Entscheidung zu treffen.

00:12:01: So, jetzt schmeißen wir hier mal alles raus und wir stellen jetzt um auf Rosé.

00:12:08: Das ist natürlich auch ein Wagnis.

00:12:11: Das muss man sich trauen.

00:12:13: Das war auch von Anfang an nicht so, dass ich sagte, wir stellen ja zu Fadung.

00:12:20: Das hätte man nie getraut.

00:12:21: Das war natürlich eine Wunschvorstellung gewesen.

00:12:24: Aber das hätte man nie getraut, weil mir klar war, okay, wenn ich das jetzt mache, was der Rosé war damals schon ein Thema.

00:12:32: Das war nicht besonders lagerfähig oder hat gekollt, noch ist nicht lagerfähig.

00:12:36: Und wenn ich das dann nicht verkaufe, was mache ich dann?

00:12:39: Deswegen habe ich mal mit einem Rousseau begonnen, habe gemerkt, Interesse ist vorhanden.

00:12:43: Aber die Qualität ist noch lange nicht dort, wo ich hin möchte.

00:12:47: Und ich habe dann sehr viel ausprobiert.

00:12:51: immer aus Rotweintrauben gewonnen.

00:12:53: Rotwein färbt sich durch die Vergärung auf den Schalen, weil das Fruchtfleisch ist weiß.

00:12:58: Und wenn ich Rosé mache, dann ernt ich Rotweintrauben, presse sofort aus und somit habe ich einen hellroser Moss, den ich dann vergär, also ohne Schalen.

00:13:09: Die Rosé ist Rotwein ohne Schale.

00:13:13: Ja, und dann ist ums Qualitätssteigern gegangen.

00:13:16: Ich wollte niemanden kopieren.

00:13:17: Ich wollte nie die Provence kopieren, obwohl es mich damals inspiriert hat.

00:13:21: Aber ich wollte burgenländischen Rosé erschaffen, der ein unverwechselbarer Stil ist und den man auch erkennen kann irgendwann.

00:13:33: Das war im Prinzip das Ziel, einen eigenständigen Charakter zu schaffen.

00:13:38: Ist ein ambitioniertes Ziel?

00:13:41: Und was ich gelesen habe, was ich super schön fand, du hast mal gesagt, der Rosé wird es erst dann schaffen, wenn er als komplexe Begleitung für Speisen funktioniert, also für ein komplettes Abendest, für ein gesamtes Diener.

00:14:03: Da muss ich sagen, das ist so ein Aspekt, der auch beim Wein oft vergessen wird.

00:14:07: Der hat beim Wein verselbstständigt sich die Beurteilung.

00:14:11: Eigentlich muss es immer in Kombination mit dem Essen gut funktionieren.

00:14:16: Genau, er muss immer Begleiter sein.

00:14:18: Und auch folgendes war mir klar, wenn ich nur fruchtigen, leichten Roussée mache, dann ist es schon okay, wenn man sagt, man will den besten Roussée Österreichs machen.

00:14:29: Aber... Irgendwie der beste Russier des Landes, das kann kein leichter fruchtiger Wein sein.

00:14:36: Ich brauche lagerfähige Weine.

00:14:39: Ich muss es schaffen, dass ein Wein eine Ikone wird.

00:14:43: Und das schaffe ich nur mit hundert Prozent Herkunftskarakter.

00:14:46: Und das kann ich nicht in einen leichten, fruchtigen Sommerwein verpacken.

00:14:50: Es hat einen Weg gegeben, in diese Richtung zu gehen.

00:14:56: Und das war durch ... Durch mehr Beschäftigung, mit Herkunft, mit Ausbauweisen, mit der Idee, ein ganz eigenes Stilistik zu schaffen, die es noch nicht gab.

00:15:10: Ist eigentlich auch mit Sinn aufladen

00:15:13: und

00:15:14: Wiedererkennung zu schaffen.

00:15:16: Und da hast du natürlich mit deinem Namen, der Elefant im Porzelladen laden.

00:15:21: Ich sage dir vorhin, der funktioniert auch deswegen so herausragend, weil die Leute sich fragen, Was soll das sein?

00:15:30: Was hat das jetzt mit Roséwein zu tun?

00:15:33: Also das ist ein Aspekt, das man die Leute überrascht und das ist Wiedererkennung.

00:15:39: Wiedererkennung ist ganz wichtig.

00:15:41: Also ich finde je öfter man was sieht, desto mehr prägt ihr das ein, auf einmal kennt man es.

00:15:46: Das heißt Sichtbarkeit ist ein... ein essentielles Thema.

00:15:51: Und mir war auch klar, ich brauchte sehr auffällige Etiketten.

00:15:55: Was ich möchte erkannt werden, und ich wollte auch, dass ein Wein, der jetzt sehr weit wegsteht von mir, dass ich den noch ungefähr erkennen kann, auch so an den Formen.

00:16:05: Deswegen hat ja Rosa Elefant, denken sie nicht an den Rosa Elefanten, das kennt man, das assoziiert man mit einer... Marke mehr oder weniger.

00:16:15: Wobei, das nie so wirklich mein primäres Ziel war, eine Marke zu schaffen.

00:16:20: Er wollte einfach einen Weinstil definieren, der Fußabdrucker hinterlässt.

00:16:26: Die Aussage, die du getroffen hast, ich möchte mit meinen Weinen einen positiven Fußabdruck.

00:16:34: in der Welt hinterlassen.

00:16:36: Allein dieses Vorhaben

00:16:40: ist schon

00:16:41: hervorragend, dass du wolltest was erreichen.

00:16:45: Genau, da ist man aber nie um eine wirtschaftliche Motivation.

00:16:51: Aber wir sind im Geld gegangen.

00:16:54: Das war so ein innerer Wunsch, da was zu bewegen.

00:16:57: Ich wollte was schaffen.

00:16:59: Und ich wollte auch den Ausdruck der Region, weitervermitteln und ich bin auch total stolz zu sagen, woher ich komme.

00:17:08: Also wenn ich auf Weinverkostungen unterwegs bin im In- und Ausland, ich sage immer als erstes, wo ich eigentlich herkomme und welche Rebsorten nehmen wir, den Blaufrenkel stehen wir hier anbauen, was das für ein Schatz ist und ich denke, dass das in vierzig Jahren noch mehr wert sein wird, einfach die Autochtonen typischen österreichischen Rebsorten.

00:17:29: Es ist so ein schönes Thema und ich habe natürlich in Vorbereitung von unserem Gespräch auch noch mal so ein paar Zitate gesucht.

00:17:37: und dass ein Mensch wie Galileo Galilei damals schon sagte, Wein, das ist Sonnenlicht, das von Wasser zusammengehalten wird.

00:17:50: Ist das nicht wunderschön?

00:17:52: Das ist voll schön und ich muss sagen, es stimmt doch.

00:17:56: Du steckst ein Jahr lang Arbeit im Weinberg drin oder im Weingarten, der weiß genau, wie vieles.

00:18:04: Ich meine, es ist einfach ein Ergebnis der Natur.

00:18:08: Ich kann mich auch an jedes Jahr erinnern, wie das war, ob es da viel geregnet hat, was das für Sommer war, was da sonst noch für Ereignisse waren, was da so viel Geschichte drin.

00:18:18: Und für mich ist ja jeder Wein... ein eigener Charakter, mit dem ich mich sehr, sehr gern beschäftige.

00:18:23: Also jetzt nicht nur mit meinen eigenen Weinen, sondern ich kauf mir auch viel andere Weine.

00:18:28: Ich bin eine riesengroße Weinliebhaberin und ich koste alles liebend gern von der ganzen Welt.

00:18:33: Verschiedene Jahrgänge, man, du gibts eine Weine, die ich sammle.

00:18:36: Und ich muss sagen, wenn ich einen Wein aufmacht, ist es für mich immer, als würde ich eigentlich eine Person kennenlernen.

00:18:43: Ich komme

00:18:44: da

00:18:45: sehr lang damit beschäftigen mit einer Flasche Wein.

00:18:48: Aber das ist dein Charakter.

00:18:50: Du kommst jetzt gerade aus Japan zurück

00:18:52: und

00:18:53: ich merke, wie du noch dabei bist, die Eindrücke dieser Reise, die ganze Inspiration jetzt schon wieder zu verarbeiten.

00:19:03: Ja, es ist Wahnsinn.

00:19:04: Und

00:19:04: einzudringen in deinen nächsten Projekten.

00:19:08: Ich muss sagen, Dieses Land hat mich dermaßen beeindruckt.

00:19:13: Ich hab eine Woche lang, nachdem ich zurück war, hab ich noch so viele Träume gehabt.

00:19:18: Das backst du gar nicht.

00:19:19: Und sie ist einfach pure Freude.

00:19:21: Es war irrsinnig anstrengend, weil es hat fast vierzig Grad gehabt.

00:19:24: Und es war natürlich sehr schwül und mit dem ganzen Zeug, weil ich hab dort auch Weinverkostungen gemacht.

00:19:29: Es war echt anstrengend.

00:19:31: Aber auf der gleichen Seite hat man so viel Kraft gegeben, einfach die Dinge dort sehen zu dürfen, miterleben, die ... Architektur, die Kultur, die Menschen, ja, landwirtschaftlich und die japanischen Produkte, die auch alle so liebevoll verpackt sind und einfach auf höchster Qualitätsstufe sich präsentieren.

00:19:53: Das war unglaublich, also ich war sprachlos.

00:19:56: Aber im Grunde auch nur deswegen, weil du verwandt denkst.

00:20:01: Also Japan assoziere ich immer damit, dass es eine der wenigen Kulturen die es heute noch schaffen, ihre Traditionen am Leben zu halten und sie einzubeben in die Moderne, ohne dass sie unmodern als Gesellschaft wären.

00:20:22: Aber sie haben es geschafft, dieses Denken der Vorfahren und der Jahrhundert und Jahrtausende alten Traditionen herüber zu retten.

00:20:34: Und die Vorteile daraus auch immer noch zu nutzen.

00:20:37: Und deswegen, du machst ja hier, du hast vorhin gesagt, deine erste Aussage ist, wo komme ich hier?

00:20:43: Also Heimat ist mal ein... Ganz

00:20:45: starker Begriff.

00:20:46: Ganz starker Begriff.

00:20:47: Auch die Traditionen.

00:20:49: Gerade wenn es um Wein geht.

00:20:50: Natürlich ist da auch viel Traditionshandwerk dabei.

00:20:53: Und ganz viel Wurzeln.

00:20:54: Was das seine alles ewig lange Rebanlagen, die habe ich ja nicht nur drei Jahre, sondern die habe ich fünfzig und mehr Jahre.

00:21:02: Das sind langfristige Entscheidungen.

00:21:04: Bis hin zur Verpackung, so wie du es gesagt hast.

00:21:07: Ich würde sagen, Japan ist das Land Nummer eins, wenn es um Verpackungsgestaltung geht.

00:21:12: Extrem liebevoll und detailverliebt.

00:21:16: Ich bin aus dem Schauen nicht rausgekommen.

00:21:19: Aber jetzt übertrags mal.

00:21:20: Warum?

00:21:21: Also was ist der Grund, damit man die Dinge auflädt?

00:21:26: damit man sie mit Charakter auflädt, damit das eine Freude ist, sich den Dingen zu widmen, sie auszupacken.

00:21:35: Es ist ja auch ein Respekt, den man dem Inhalt zollt, wenn man ihn gut verpackt.

00:21:42: Also es ist eben nicht nur eine logistische Geschichte, sondern es ist Teil der Wahrnehmung.

00:21:50: Und deswegen, weil du es vorhin sagst, das ist natürlich das Flaschenedikett und die Flasche und die Farben und die Namensgebung.

00:21:58: All das spielt mit rein in die Wahrnehmung.

00:22:01: Und da bist du mit deinen Produkten.

00:22:04: Ich will jetzt noch ein Beispiel raussuchen, weil ich das so schön fand.

00:22:08: Be Pink!

00:22:09: Erzähl, wie kam es denn zu der Geschichte?

00:22:12: Ja, das war ein Charity-Projekt, das habe ich mit der burgenländischen Landesräte mit der Assad Eisenkopf gemacht.

00:22:18: Und zwar wollten wir da für die burgenländische Brustkrebshilfe was Gutes tun.

00:22:25: Ich wollte nicht einfach jetzt irgendwas machen, so easy drinking, ich würde wirklich ein wunderschönes, besonderes Projekt machen, weil es das auch das Thema verdient, besondere Widmung.

00:22:38: Also Pink ist einfach der Name des Programms, vor allem das ist die Farbe dieser ganzen Bewegung.

00:22:44: Und das B steht für Burgenland.

00:22:47: B Pink.

00:22:48: Und sei Pink ist gleichzeitig, sei Teil dieser guten Aktion und das B halt auch für Burgenland.

00:22:58: Super schön.

00:23:00: Und das habe ich auch gestalten lassen vom Künstler.

00:23:02: Ich bin da generell sehr kreativer Mensch.

00:23:04: Ich liebe auch moderne Kunst.

00:23:06: Und das hat ein Künstler gestaltet.

00:23:08: Der heißt Mafia Tabak.

00:23:09: Der hat sich da, ich habe gesagt, ich lasse deinen Ideen freien Lauf.

00:23:14: Ich gibt nur ein paar Schlagworte und du machst einfach was du willst.

00:23:20: Und wir werden das genauso auf die Flasche drucken.

00:23:22: Ja, hat sehr viel Spaß gemacht und ist auch immer für mich sehr inspirierend mit solchen Menschen zusammenarbeiten, weil ich auch wieder Input kriege.

00:23:32: Du brauchst das auch,

00:23:33: ja?

00:23:33: Ich brauche das ehrlich.

00:23:34: Ich brauche viel Reisen und so sehr ich hier verhaftet bin.

00:23:40: Aber trotzdem habe ich immer das Gefühl, ich muss die Welt da zu mir holen.

00:23:46: Ich muss irgendwie so viel reinlassen wie möglich, weil das gleichzeitig bereichert wird durch Ideen von ganz weg.

00:23:55: Und ich muss so ein Gemärchen wegfahren.

00:23:58: desto mehr weiß ich noch, das zu schätzen, was ich hier hab.

00:24:03: Ich glaube, wenn ich mein ganzes Leben lang nur in Deutsch kreuz, in Mittelpunktland gewesen wäre, wüsste ich nicht, was das wert ist.

00:24:12: Also das war der eine Aspekt, der andere ist.

00:24:14: Wir haben es ja vor und kurz thematisiert.

00:24:18: Du fühlst eben nicht nur Sonnenlicht in Flaschen ab, sondern du packst da ganz viel.

00:24:25: Geschichte rein.

00:24:26: Geschichte

00:24:26: rein und Erlebnisse.

00:24:28: Genau, Erlebnisse.

00:24:29: Eigentlich schon.

00:24:30: Alles, was ich erlebe auf Reisen, inspiriert mir gleichzeitig wieder zu einem Wein.

00:24:35: Oder erinnert es mir manchmal.

00:24:37: Und ich glaube, das ist auch für die Menschen wichtig, weil sie das auch für sie mir wert ist.

00:24:44: Wenn du noch zusätzlich, was mittransportiert wird, ein Erlebnis oder ... Ja, Wein ist ... Du kannst so

00:24:53: viel

00:24:54: vermitteln mit Wein.

00:24:56: Also, und ... Es hat damit sehr viel Respekt zu tun.

00:25:00: Also, ich glaube, Wein verdient das sehr viel Respekt, weil es ist ein Kulturgot, das irgendwie in dieser Form nicht so häufig gibt, trau ich mir mal sagen, weil es ist ein Stück Österreich, das in die Welt hinausgeht.

00:25:16: Und da gibt es Jahrgänge, wo du wirklich nachvollziehen kannst, war das ein kühler Jahrgang, war es ein reifer Jahrgang, was das ist alles in einer Flasche Wein drin.

00:25:26: Aber das ist...

00:25:26: Und die Geschichte deiner Familie?

00:25:28: Ich finde den Begriff Storytelling so schlimm.

00:25:32: Der ist irgendwie hässlich.

00:25:34: Der hat was hässliches.

00:25:35: Ich liebe diesen Begriff.

00:25:36: Aber das, was er beschreibt, ist genau das, was du eben sagtest.

00:25:42: Weil wenn du den Leuten all das erzählen kannst, was bei dir in den Flaschen abgefüllt ist, diese ganzen Ideen, die darin stecken und die Kreativität.

00:25:55: Dann bekommt das was Besonderes und das ist glaube ich auch so ein Teil deines Geheimnisses, dass du auch für die Salzburger Festspiele den Festspiel wein.

00:26:08: Bereitstellen darfst.

00:26:09: Das war ganz großartig, muss ich sagen, weil ich habe die Idee schon lange gehabt, dass man die Salzburger Festspiele auch einen Rosé anbietet, weil es hat immer nur weiß und rot gegeben.

00:26:20: Und mir war klar, als ich durch mein Rosé-Projekt gestartet habe, okay, das muss man auch bei ganz besonderen Anlässen präsentieren.

00:26:28: Weil dann schafft so sehr wieder ein Stück mehr, dass es da ernst genommen wird.

00:26:32: Das ist einfach bei den besten Events dabei sein.

00:26:35: Und das schien damals aber noch recht unrealistisch, aber sobald du mit einer Idee beginnst, fängt das schon an zu arbeiten.

00:26:43: Und dann ist es schon am Weg.

00:26:46: Und dann hat sich das wirklich vor einiges Jahr gegeben, dass ich diese Ausschreibung gewonnen habe.

00:26:51: Und ich war irrsinnig stolz und ich war sogar auf zwei, also ich war beim Jedermann bei der Premiere und das hat mir wirklich voller Stolz erfüllt, dort in Rosé stellen zu können.

00:27:03: Und ich habe sehr viele Leute kennengelernt.

00:27:05: und das ist natürlich ein unglaubliches Gefühl, wenn du so ein Ziel mal definierst und dann ist es erreicht und das packst eigentlich zum ersten Moment gar nicht.

00:27:16: Es war ein tolles Jahr, ein tolles Jahr.

00:27:18: Ja, also es denke ich mir, aber es hat schon seinen Grund.

00:27:20: und das, was du vorhin sagst, ich hatte es ja kurz angedeutet, ich glaube Erfolg folgt dem Richtige machen.

00:27:28: Wenn du etwas richtig machst, kommt der Erfolg automatisch.

00:27:33: Jetzt wollte ich noch auf einen Satz raus, den muss ich auch noch loswerden, weil ich die Geschichte so interessant fand.

00:27:41: Sach, was löst der Satz?

00:27:44: Crying at the discotheque bei dir aus.

00:27:48: Crying at the discotheque, ja, das war ein Projekt mit Magnus Carlsen, der schwedischer Schlagersänger, und der war Teil von Al-Kassadi, die Crying at the discotheque gesungen haben.

00:28:01: Und der hat meinen Russe in Schweden gekostet und hat dann beschlossen, er möchte diesen Russe als Celebrity wine haben.

00:28:10: Und das war natürlich mega cool, weil Schweden ist ja generell so ein Wunschmarkt von mir seit Langem.

00:28:17: Und das war dann natürlich ein toller Erfolg.

00:28:20: Ja, sehr schön.

00:28:21: Ich fand das nur interessant, weil das aufzeigt.

00:28:25: Auch wieder eine schöne Geschichte, die du erzählen kannst.

00:28:27: Es sind so viele Geschichten.

00:28:30: Die aber auch auf der Qualitätsberuhr.

00:28:34: Perfektionisten und totale Freaks, was das angeht.

00:28:38: Und da bin ich dankbar, dass meine Brüder was so hinter mir stehen.

00:28:42: Das sind ja beide, meine Kellermeister, die oft sehr skeptisch sind, wenn es um neue Ideen, weil ein Projekt der Experimente geht.

00:28:54: Aber die sind da immer dabei und die geben auch alles.

00:28:57: Und das kannst du halt nur mit einem mit deinem guten Team schaffen.

00:29:02: Weil ich muss sagen, unser ganzes Team, wir haben ja zwölf Mitarbeiter, das ist eigentlich eine Familie.

00:29:10: Und da arbeitet jeder so, als würde für sich selbst arbeiten.

00:29:15: Und die sind so stolz, wenn wir dann mal was erreichen.

00:29:18: Und das gibt uns auch wieder so viel Kraft, da weiterzumachen und da Gas zu geben.

00:29:24: Also es gibt nichts drüber, Es gibt nichts über das, dass der Mitarbeiter sagt, ich bin so stolz, dass ich sich da arbeiten darf.

00:29:32: Ja,

00:29:33: genau, dass ich

00:29:34: Teil

00:29:35: von diesem Weingut bin.

00:29:37: Ich glaube, das ist das Geheimnis und die Magie von erfolgreichen Unternehmen.

00:29:42: Ja, die Mitarbeiter.

00:29:44: Genau, dass jeder auch das Gefühl hat, ein Teil das Erfolgs zu sein.

00:29:52: Finde ich sehr schön.

00:29:54: Jetzt lasse mich abschliessen noch auf einen Aspekt eingehenden, weil ich einerseits dieses Zitat so schön finde und es hat selten besser gepasst als auf dich und auf.

00:30:05: Was du tust von der Maya Angelou, die Sachte, die Leute werden vergessen, was du gesagt hast.

00:30:14: Und sie werden vergessen, was du getan hast.

00:30:17: Krieg ich jetzt schon Gänsehaut.

00:30:19: Aber sie werden nie vergessen, was du sie hast fühlen lassen.

00:30:24: Das ist schön.

00:30:25: Und das, was

00:30:26: du schaffst,

00:30:28: den Genuss, die Freude und den Geschmackssinn, den Rosésinn in die Welt zu bringen, das wird in Erinnerung bleiben.

00:30:39: Und das führt dazu, dass die Leute immer wieder zu dir kommen.

00:30:43: Danke.

00:30:43: Das ist wirklich ein wunderschönes Zitat.

00:30:46: Man trifft es auch für das ganze Produkt, weil du selber sehr viele Emotionen brauchst, damit du das machen kannst.

00:30:55: Du zählst natürlich keine Arbeitsstunden.

00:30:58: Das würde ich ja nie tun, weil man das egal ist.

00:31:01: Weil ich arbeite dafür Ziel und nicht, dass ich so und so viele Stunden so arbeite.

00:31:09: Und das natürlich noch schöner, wenn man was bewegen kann und wenn man die Leute berührt.

00:31:15: Liebe

00:31:16: Pia, jetzt lasst ihr erstmal tausend Dank sagen für die Zeit und dass wir uns heute hier bei dir austauschen durften.

00:31:26: Es war mir ein Riesenfest.

00:31:28: Ich wünsche dir alles alles Gute.

00:31:31: Und hoffe, dass wir uns irgendwann wieder gegenüber setzen und du mir die nächsten Geschichten

00:31:36: erzählst.

00:31:37: Ja, ich freue mich schon, weil immer Projekte und ich möchte dir ganz herzlich danken, weil dein Besucher hat da auch so inspirierend war und es waren so viele gute Gespräche und man hat mir sehr viel Freude gemacht.

00:31:49: Danke dir.

00:31:50: Ich

00:31:50: danke dir.

00:31:52: Lass ihr gut gehen.

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