Episode #020 „GLÜCKSINN“

Shownotes

Ozewald Wanrooij hat jahrelang Menschen geholfen, mehr Geld zu verdienen. Und dabei etwas Unerwartetes gelernt: Mehr Geld löst viele Probleme – aber nicht das wichtigste. Denn Glück lässt sich nicht planen wie ein Investment. Diese Einsicht brachte ihn dazu, seine Arbeit neu zu denken – und sich fortan der Erforschung jener Faktoren zu widmen, die ein gutes Leben ausmachen…

Im Podcast erzählt er von prägenden Erfahrungen, die seinen Blick auf das Leben verändert haben – von Begegnungen mit Menschen an Wendepunkten ihres Lebens, von Mut, Vertrauen und der Erkenntnis, dass Bedeutung ein zentraler Schlüssel zum Glücklichsein ist…

Wir sprechen darüber, warum Glück eine Entscheidung ist. Warum jeder Tag die Möglichkeit bietet, Mehrwert zu schaffen. Und weshalb Unternehmen erfolgreicher werden, wenn sie nicht nur auf Leistung, sondern auch auf das Wohlbefinden ihrer Belegschaft achten…

Eine halbe Stunde über Glück, Lebensqualität und die Frage, was uns wirklich glücklich macht. Jetzt reinhören…

Transkript anzeigen

00:00:17: Ihr Lieben!

00:00:19: Neue Ausgabe von HARALD SUCHT DEN SINN.

00:00:23: Heute mit Ozewald Wanrooij.

00:00:27: Ozewald ist Finanzexperte, er ist Glücksforscher und Berater und er ist Co-Founder des "Rendite des Glücks"-Programms.

00:00:43: Ozewald, ich grüße dich erstmal.

00:00:45: Wir gehen gemeinsam auf die Suche nach dem GLÜCKSINN heute.

00:00:51: Schön dass du da bist!

00:00:52: Danke für die Einladung.

00:00:54: Super.

00:00:55: Allein der Titel macht schon neugierig. Also der Glücksforscher beispielsweise und auch die "Rendite des Glücks" – das musst du erklären.

00:01:06: Was müssen wir uns unter der "Rendite das Glücks" vorstellen?

00:01:10: Ja, vielleicht ist es interessant, wenn ich ein bisschen von meinem Ursprung erzähle.

00:01:15: Weil du hast schon Finanzexperte gesagt. Ich habe jedenfalls in den Niederlanden als Financial Planer angefangen; also für Menschen, die eine ziemlich komplizierte finanzielle Struktur haben, um diese zu optimieren.

00:01:27: Und da habe ich immer geglaubt, wenn ich den Leuten Einsicht gebe in wie die Finanzen sind, dass sie auch tatsächlich die richtige Entscheidungen treffen.

00:01:37: Aber was ich in den vielen Jahren gelernt habe, während ich das gemacht habe, ist, dass wenn man den Leuten hilft, ihre Finanzen zu optimieren, dass sie nur mit einem beschäftigt waren, nämlich mit mehr, mehr, mehr. Mehr Geld. Mehr Ansehen. Mehr Vermögen.

00:01:52: Und das, was ich all die Jahre gemacht habe, war eigentlich den Menschen dabei zu helfen.

00:01:57: Aber Geld sollte eigentlich kein Ziel sein; aber ein Mittel. Und deswegen hab' ich mich gefragt: Wie kann ich den Menschen helfen, das Leben zu leben, dass sie gerne leben möchten und das Geld dafür einzusetzen?

00:02:09: Wahrscheinlich hatte ich damals nicht die richtige Frage gestellt, denn in den vielen Jahren, in denen ich es versucht habe, ist es mir nicht gelungen.

00:02:15: Und dann habe ich mir die Frage gestellt:

00:02:17: Wie kann ich schlussendlich dafür sorgen, dass ICH die besseren Fragen stelle und die LEUTE darüber nachdenken, was das Leben eigentlich für sie bringen sollte.

00:02:26: Und so habe ich...

00:02:28: Lass mich nur kurz reinspringen – denn wir sind jetzt genau an dem Punkt... Ich habe einen Satz von dir gelesen, der im Grunde diese Problematik auf ein Nenner bringt, weil du sagtest, du hast so viele richtig reiche Leute kennengelernt, die aber alle nicht glücklich waren.

00:02:46: Nee.

00:02:47: Und ich glaube, das war so einer der Knackpunkte oder?

00:02:51: Ja, weil Geld und Vermögen auch Sorgen verursachen!

00:02:54: Und vor allem der Verlust davon... ...und wie behalte ich das?

00:02:58: Wie bekomme ich immer mehr?

00:02:59: Und was hält mein Nachbar davon und meine Freunde?

00:03:01: Also es ist eine Art Sucht nach mehr – obwohl eigentlich die Menschen gar nicht glücklich waren.

00:03:08: Immer beschäftigt mich mit, wie bekomme ich mehr?

00:03:10: Ich mache mir Sorgen – wenn ich zum Beispiel ein ganz altes Auto habe, dann kann ich das überall parken. Aber wenn du ein teures, neues Auto hast und der Parkplatz ist richtig schmal...

00:03:18: Dann überlegst du nochmal. Und da hab' ich immer in so vielen Jahren, hab', ich gedacht Wie machen wir es anders?

00:03:25: Und dann sollte eigentlich gelten: Die Rendite sollte eigentlich das Glück unterstützen.

00:03:32: So bin ich auf den Namen "Rendite des Glücks" gekommen.

00:03:36: Also der Zusammenhang, der ist im ersten Moment sehr schwer herzustellen.

00:03:41: Also dass es eine große Schnittmenge gibt zwischen einem Finanzexperten und einem Glücksforscher, wäre jetzt glaube ich nicht meine erste Lösung gewesen oder meine erste Erwartung.

00:03:54: Das was du gerade gesagt hast – Ich glaube, da steckt im Grunde auch die Motivation drin. Dass Angst immer nur dann entsteht, wenn wir Angst haben etwas zu verlieren, was es auch immer ist.

00:04:09: Stimmt!

00:04:10: Die große Liebe, ein Kind, Reichtum wie du sagst das Auto kriegt einen Kratzer, einen Schaden und verliert seinen Reiz.

00:04:20: Und diese Angst, die geht ja nicht verloren auch wenn man viel Geld besitzt.

00:04:26: Das wird sogar manchmal mehr.

00:04:28: Und es wird sogar noch schlimmer, weil man ja noch viel mehr hat was man verlieren kann.

00:04:32: Genau.

00:04:32: Und deswegen: Was denkst du?

00:04:34: Wie kommt es, dass Menschen in unserer Gesellschaft so sehr auf das Geld fixiert sind und dabei fast das Glück aus dem Auge verlieren?

00:04:47: Ja, ich glaube, es ist auch die Wirtschaft von uns!

00:04:50: Wir machen nur gute Wirtschaft, wenn wir viel Umsatz machen, viel verkaufen und dafür braucht man immer etwas Neues, immer etwas Besseres, immer was Größeres.

00:04:59: Aber meine Erfahrung ist: Das meiste, was uns glücklich macht, sind Sachen, die gar nichts kosten.

00:05:06: Zum Beispiel Zeit mit Freunden, mit den Menschen, die man lieb hat und das verlieren wir manchmal.

00:05:15: Wir möchten gerne einen neuen Boden in die Wohnung und dafür – wenn wir das umrechnen – müssen wir ein Dreivierteljahr arbeiten, nur, damit wir in der ganzen Wohnung einen schönen Boden haben.

00:05:25: Aber in einem Dreivierteljahr – wie viel Freunde könnte man besuchen?

00:05:27: Wie viel Zeit kann man mit Leuten verbringen, die man gern hat?

00:05:30: Und wie wichtig ist das schlussendlich?

00:05:32: Oder ist es wichtiger, dass jeder, der zu Besuch kommt sagt: Du hast aber einen schönen Boden.

00:05:36: Und ich glaube, das die Zeit für einander wichtiger ist, als ein schöner Boden.

00:05:40: Ich habe es auch gerne schön.

00:05:42: Muss ich auch sagen.

00:05:43: Aber irgendwie sollte man da schon öfter drüber nachdenken: Ob das, was man gerne hat, tatsächlich das ist, was dich glücklich macht.

00:05:52: Ich habe auf deiner Webseite das Wort Balance ganz häufig gelesen.

00:05:57: Ja,

00:05:58: stimmt.

00:05:59: Ja, ja, weil das ja genau das ist was du gerade beschreibst.

00:06:02: Irgendwie eine gesunde Balance zu finden zwischen meinem Aufwand den ich treibe, die Lebenszeit, die ich investiere, um dann was auch immer dafür kaufen zu können?

00:06:14: Ja, es ist eigentlich so – finde ich – ich habe das untersucht. Mittlerweile viele Jahre untersucht, was alles wissenschaftlich bekannt ist, über Glück.

00:06:23: Also nicht spirituell, nur alles, was wissenschaftlich bekannt ist.

00:06:26: Und manchmal sagt man auch: "Geld macht nicht glücklich."

00:06:31: Aber ich kann dir sagen: Kein Geld macht auch nicht glücklich!

00:06:35: Geld ist wirklich wichtig, es gibt dir Sicherheit.

00:06:42: Es nimmt dir Sorgen und wenn du Geld hast, kannst du dir gute Pflege leisten oder ein gutes Dach über dem Kopf.

00:06:52: Das sind all die Sachen – dass die Kinder in eine gute Schule gehen können, das sind solche wichtige Sachen.

00:06:56: Aber wenn man das gut organisiert hat, dann kann man sich die Frage stellen, okay, die Sicherheit habe ich geschützt.

00:07:04: Brauche ich dann noch mehr?

00:07:06: Und was schön ist – man investiert oft viel Zeit in ein Leben, das nach außen noch interessanter aussieht.

00:07:17: Und dann ist die Frage, brauche ich immer mehr, damit ich glücklicher werden kann?

00:07:23: Sicherheit brauche Ich.

00:07:24: Und dann gibt es das – ich nenne das meistens das Happy Life.

00:07:27: Das sind die lustige Sachen im Urlaub und andere Sachen auch wichtig.

00:07:31: aber das Allerwichtigste finde ich für mich, ist Bedeutung. Dass ich das Gefühl habe, dass dass ich mehr von Mehrwert sein darf und Kann Für Andere Menschen.

00:07:41: und schlussendlich macht mich das meistens glücklich und ich glaube einfach daran, wenn man  das sichere Leben geschützt hat, also keine Sorgen hat.

00:07:51: Unglaublich glücklich ist mit dem Mehrwert der Bedeutung die man für jemand anderes haben kann und dass dazu auch noch die Sachen machen kann, die Spaß machen, dann hat man die perfekte Balance.

00:08:00: Dann hast 

00:08:01: du die Balance genau oder eigentlich finde ich das interessant?

00:08:04: Du hast als Finanzberater angefangen warst super erfolgreich

00:08:11: Finanziell.

00:08:12: Ja,

00:08:14: finanziell sehr erfolgreich.

00:08:16: Also das wird heute Erfolg tax iert und bist aber dann im Laufe deines Lebens eigentlich fast zum Lebensberater geworden weil du festgestellt hast dass man das Leben im Idealfall fast von der anderen Seite anschauen sollte.

00:08:32: Also du kommst an von hinten ja um von vorne die richtige Planung zu machen habe ich so verstanden.

00:08:40: Ja das stimmt. Das ist ja nicht von einem auf den anderen Tag  gegangen.

00:08:46: Wenn man das finanzielle und alles hat, dann wird man glücklich.

00:08:50: Aber schlussendlich ist es das auch nicht.

00:08:54: Mittlerweile bin ich hier nach Vorarlberg gekommen.

00:08:57: Nicht weil ich viel Geld verdiene!

00:08:59: Aber weil ich hier meine Liebe gefunden habe.

00:09:02: Danke gleichfalls, das geht mir ähnlich!

00:09:05: Ja und ja was ist dann wichtig?

00:09:07: Ist es dann wichtig,  dass man ein Unternehmen hat, das super läuft oder ist es wichtig, dass man viel Geld verdient?

00:09:12: oder ist das wichtig, wie ich schon gesagt habe das Leben lebt, das man gerne leben möchte.

00:09:17: also für mich ist die Wahl nicht so groß.

00:09:21: Dann ist es nur eins, ich lebe nur um wirklich das Leben zu leben Und dann ist all das andere wenige wichtig.

00:09:28: Dann fängt man auch darüber nachzudenken in eine andere Art.

00:09:31: Wie kann ich es schaffen?

00:09:33: Mit genug Sicherheit, dass ich hier mein Leben aufbauen kann und vielleicht das ich viel weniger habe.

00:09:38: Das ist nicht wichtig weil ich bekomme soviel mehr dafür zurück was mir viel wichtiger ist.

00:09:43: Aber an den Punkt muss man erst kommen der ist schwierig zu erreichen und Ich habe das Gefühl Es wird immer schwieriger auch für die junge Leute.

00:09:52: Social Media entfernt uns auf eine Weise vom eigenen Glücklichsein, dass ich mir schon oft Gedanken darüber gemacht habe ob dieses Medium zukunftsfähig ist oder ob es nicht.

00:10:08: irgendwann sind die ersten Tiefausläufer spürbar.

00:10:13: Ob das nicht irgendwann auch genauso behandelt wird wie harte Drogen.

00:10:19: Das heißt, dass es stark reguliert wird wenn nicht sogar teilweise unter Strafe gestellt.

00:10:25: Weil sind wir ehrlich, die jungen Leute kommen immer in den Vergleich.

00:10:31: Das heißt sie sind jeden Tag von morgens bis abends im Vergleich mit dem Besten der Welt!

00:10:39: Früher hast du im Dorf gelebt, da hast du dich mit den Dorfjugendlichen oder mit den Dorfbewohnern verglichen...

00:10:47: Ja stimmt?

00:10:47: ...in unmittelbarer Nähe. Und heute vergleichen wir uns mit der ganzen Welt.

00:10:53: Also wenn heute jemand Trampolin springt und sagt, ich kann das eigentlich gut, musst du nur kurz auf Social Media gehen und dann wirst du jemand finden, dauert keine Minute, der so gut Trampoline springt kann dass du denkst okay das brauch ich jetzt nicht mehr machen.

00:11:08: Also das ist etwas sehr destruktives habe ich das Gefühl.

00:11:14: und wenn ich das jetzt auf deine Arbeit übertrage ist es nicht Immer schwieriger, die Leute zum Glücklichsein zu führen?

00:11:24: Ja ich glaube man muss sich erstmal die Frage stellen was möchte ich erreichen?

00:11:28: weil wenn ich jemand Trampolins bringen sehe das viel besser kann als ich.

00:11:32: Ich kann es für mich auch eine Herausforderung bedeuten.

00:11:34: also Es kann mir auch etwas bringen etwas lernen.

00:11:37: aber wir sollen uns die frage stellen ist dass ist das genau so sollt wie so gut sein?

00:11:41: wofür brauche ich das?

00:11:43: und vielleicht ist das schon etwas was wir als älteren in den schulen lernen müssen, von was mussten wir immer sein.

00:11:50: Ich komme so oft bei Unternehmen wo ich mit Mitarbeitersprecher und die haben es dann immer von ja ich bin den ganzen Tag beschäftigt musste das erreichen und am Ende des Tages sind sie unzufrieden mit das was die erreicht haben.

00:12:02: weil die haben morgen schon gesagt dass möchte ich heute machen.

00:12:05: Schlussendlich Ende des tages haben die das nicht erreicht Und sind dann eigentlich Ja nicht froh wenn ihr nach Hause gehen.

00:12:12: aber wenn man dann die tag wieder zurück spielt Das Laufenlast?

00:12:17: Dann hat man wahrscheinlich einige Sachen dazwischen gemacht, die viel wichtiger sind als die Sachen, die ich mir schlussendlich vorgenommen habe.

00:12:24: Also die Bedeutung von diesem Tag ist viel wichtiger als das Ergebnis, das ich mir vorher so gedacht habe.

00:12:31: Ich glaube wenn wir uns öfter die Frage stellen welche Bedeitung möchte ich an diesen Moment, an diesem Tag geben.

00:12:40: Dann ist für mich auch alles was ich im online sehe nicht so wichtig, weil es kann mir auch helfen.

00:12:47: Aber wir mussten glaube ich das ist ganz einfach.

00:12:49: in jedem moment.

00:12:50: darf man kann Ich mir fragen von welcher?

00:12:53: welche bedeutung kann ich an diesem moment hinzufügen und das geht nicht um etwas großes Es geht meistens um etwas kleines.

00:12:59: Das sind aber genau die punkte dass man das kleine wieder schätzt ja und dass die kleinen Schritte das hat die psychologie auch gezeigt Für unser gehirn

00:13:09: Ja, sicher.

00:13:10: Viel besser sind kleine Erfolge als immer das große Ganze anzustreben.

00:13:16: Ja

00:13:16: und oft schaffen wir das überhaupt nicht!

00:13:19: Und dann ist es frustration sehr groß wenn wir es nicht schaffen obwohl wir so viel schon geschafft haben und ich finde dass kleine Wertschätzung ist viel einfacher wie du sagst, viel einfache also immer das Große nachstreben.

00:13:33: Aber das möchten wir manchmal sehen, da sind wir im Internet.

00:13:35: Das ist der ganz große, aber schau mal die kleinen Schritten sind aufschönen!

00:13:39: Jetzt hast du es eben ja schon angesprochen.

00:13:41: also mit irgendwas musst du ja dein Geld verdienen?

00:13:43: Genau Du hilfst Unternehmen und du sagst Dein Thema ist das Glück am Arbeitsplatz Und du bist ein Coach Der die Mitarbeiter zum Glück Am Arbeitsplatz führt und das Schöne Ist dass du in dem Zusammenhang auch Glücksbotschafter suchst.

00:14:07: Genau, ich glaube daran wenn die Mitarbeiter glücklich sind ist das nicht nur gut für die Mitarbeiter aber auch für das ganze Unternehmen und jedes Unternehmen.

00:14:16: man kann die Prozesse optimal eingerichtet haben man kann alles perfekt organisieren aber wenn die Leute nicht glücklich sein erreicht man nie etwas was man gerne erreichen möchte finde ich Was ich mache, ist eigentlich ein Test.

00:14:32: Das habe ich dann in den Jahren entwickelt weil ich habe eigentlich angefangen mit dem Untersuchen was Menschen glücklich macht und da hab' ich gedacht von ja jeder ist auf sich individuell und die ist spezialistisch.

00:14:45: aber wir sind auch alle unglaublich gleich wenn die Sachen die dir glücklich machen das sind genau die Sachen wie mir glücklichmachen und die Sachen wo über... Ich sorge habe dass es nicht auch die Sachen über jede andere Sorgen hat.

00:14:56: Und dann habe ich gesehen, wenn es immer die gleichen Faktoren gibt und die kann Leute Einsicht geben in welche Faktore Einfluss haben auf das Glück.

00:15:06: Um die Verbindungen zwischen den verschiedenen Faktorern zeigen kann, dann bekommen leute Einsicht.

00:15:11: also Ich glaube nicht daran dass sich Leute sagen gar was gut für sie ist aber ich gebe leute einsicht weil jeder Kann sehr gut selber entscheiden was gut Für sich ist und deswegen glaube auch ich bin kein Berater ich höre gern zu.

00:15:23: ich versuche so gut wie möglich Fragen zu stellen Gebe gerne zurück, was du meistens schon weißt aber ich versuche so gut wie möglich nebeneinander zu stellen.

00:15:32: Und wenn man Einsicht hat in dein eigenes Glück und die Faktoren die darauf Einfluss haben dann kann man auch die Verantwortung nehmen.

00:15:38: das ist auch etwas was ich unglaublich wichtig finde.

00:15:41: Glück bekommt man nicht die muss man verdienen und da muss man investieren.

00:15:45: also eigene Verantwortung dass bin ich sehr große Vorstände davon.

00:15:49: Also es gibt einfach Leute die können Sachen optimieren.

00:15:54: Es gibt Leute, die haben die Sachen eigentlich im Mittel sehr gut organisiert.

00:15:59: Und es gibt Leute... Die haben das so gut organisieren.

00:16:02: und die Leute, der da so gut können, die möchten ich wenn ich die Treffen an Unternehmen stimulieren um anderen zu helfen.

00:16:08: Mentoren, Glücksmentoren!

00:16:10: Genau.

00:16:11: Das kann jeder werden aber nicht jeder ist in diesem Moment fähig um das zu tun weil es passieren immer Sachen in unserem Leben worauf wir keinen Griff haben und dann ist es manchmal Ja, nicht so optimal.

00:16:22: Dann bin ich nicht in die Lage anderen zu helfen.

00:16:25: Aber vielleicht nächstes Jahr schon oder übernächstes Jahr?

00:16:27: Also ich suche immer nach Momenten wo Leute sagen okay aber es geht mir so gut und jetzt kann ich auch anderen helfen weil es geht nicht um mich Es geht immer um die andere.

00:16:37: Also interessant finde ich Roosevelt dass wenn man gerade in der jetzigen Zeit Ich glaube das war vor zwei drei Jahren noch ein bisschen anders aber heute Wenn du dann Menschen im Business Context.

00:16:53: Mit dem Thema Glück konfrontiert, dann sagen die Harald wir haben im Moment andere Probleme.

00:17:00: Das ist wie mit dem Sinn auch.

00:17:02: Also Sinn und Glück sind ja ohnehin sehr nahe beisammelt!

00:17:06: Und das sage ich immer wer mir das Feedback zurück spielt der hat es nicht verstanden denn die Motivation der Mitarbeiter ist der größte Hebel überhaupt um ein Unternehmen von heute auf morgen komplett anders aufzustellen.

00:17:30: Es gibt beispielsweise so eine Formel, das ist die Saarbrücker-Formel heißt das Ding und zwar waren das zwei Professoren aus Saarbrucken und die haben versucht dass human capital zu taxieren.

00:17:46: Kann man ausrechnen, was eine Belegschaft wert ist?

00:17:51: Weil die DAX-Unternehmen gefragt haben kann man personal bilanzieren.

00:18:00: Die haben das versucht.

00:18:02: es ein heikles Thema weil du weißt wenn man Menschen einen Wert beimisst ist das quasi so wie wenn man sagt dass auch ein Gegenstand.

00:18:09: aber darum geht's gar nicht sondern es geht eigentlich eher um ne ganz ehrenvolle Sache nämlich dem Menschen, der morgens ins Unternehmen kommt.

00:18:19: Den gleichen Wert beizumessen wie den Grundstück und den Maschinen und den Häusern und alles was zu dem Unternehmen dazu gehört die Patente.

00:18:29: ohne die Menschen passiert da gar nix.

00:18:32: Um es kurz zu machen in der Formel gibt's am Ende eine Variable mit der die gesamte Restformel multipliziert wird Die Motivation.

00:18:46: Also wenn die Motivations auf einen Komma zwei liegt, dann geht der ganze Wert nach oben.

00:18:52: Wenn sie bei null Komma acht liegt, zieht es den ganzen Wert nach unten.

00:18:57: also was ich damit zeigte.

00:18:57: Die Motivertion ist das Zünglein an der Waage und du hast im Grunde ein Ziel die Motiva tion der Menschen zu verändern weil sie auf ihr Glück fokussiert sind.

00:19:14: Eigentlich bist du der Glücksbotschafter.

00:19:17: Ja, das will ich mir nicht nennen.

00:19:21: Das Human Capital hört sich sowieso viel besser an als human resources.

00:19:26: also das glaube ich auch und dass es nicht auf die Bilanz steht finde ich kein Problem.

00:19:30: aber man findet das hundertprozentig zurück auf die Resultaten weil wenn jemand unglücklich ist ist die Möglichkeit dass diejenige krank wird viel und viel größer.

00:19:43: Ich habe mal einen Top-Sport in den Niederlanden gesprochen und die hat gesagt, die war für die Olympische Spiele da.

00:19:51: Und sie hat gesagt ich bin so super drauf!

00:19:54: Wenn ich super darauf bin, war sie nicht krank.

00:19:57: Einmal wollte sie auch wieder für die olympischen Spielen.

00:19:59: Sie waren nicht so gut drauf.

00:20:02: Seitlich bei der olympische Spale war sie krank.

00:20:05: Also ich glaube sehr, dass die Psyche und wenn man sie wohlfühlt und Krankheit sehr nahe zusammenhalten.

00:20:09: Und das nicht... Ich weiß es auch weil ich habe das untersucht.

00:20:13: Ganz einfach!

00:20:13: Wenn ein Mitarbeiter in einen Burnout kommt, dann braucht man sicher, wenn das gute Burnout ist, ein Jahr bis sie zurück ist.

00:20:20: Das ungefähr liegt daran was für den Gehalt.

00:20:23: aber sechzig-siebzigtausend Euro kostet das ein Unternehmen.

00:20:26: Wie viele andere Mitarbeiter kann man dann die Zeit geben um etwas zu machen damit die glückliche werden?

00:20:33: Aber das ist meistens, wenn ich mit dem Auto irgendwo hinfahre und ich habe Probleme unterwegs.

00:20:39: Ich zahle die DA-Dacke oder was auch viel Geld damit ich wieder weiterfahren kann.

00:20:42: Das ist kein Problem aber wenn ich investieren muss obwohl das Auto noch immer fahrt ist viel schwieriger.

00:20:50: Das macht es auch für viele Unternehmen schwierig um in die Mitarbeiter zu investieren obwohl es noch immer gut funktioniert.

00:20:56: Aber möchtest du dieses Jahr da sein oder in zehn Jahren noch?

00:20:59: Und möchtes du haben, dass die Mitarbeiter dieses Jahr hier arbeiten oder im Zehn Jahre noch.

00:21:03: Ich glaube ich investiere immer gern in Dauerhaft und ich möchte auch gerne die Mitarbeiter helfen, dass es nicht Mitarbeiter sind.

00:21:11: Lieber mir morgens das Licht einschalten und abends das Licht ausschalten.

00:21:15: Ich möchte gerne die Mitarbeit so weit bekommen, dass sie für mich das Licht brennen lassen.

00:21:20: Das kann nur wenn die Mitarbeiter sich wohlfühlen.

00:21:23: Die sind kreativer, weniger krank.

00:21:25: Sie setzen sich anders ein und kommunizieren mit den Kollegen aber auch meine Kunden.

00:21:31: Es bringt so viel und es kann man alles in Geld bewerten.

00:21:34: Also Glück ist nicht nur etwas im Gefühl das ist wirklich etwas Geschäftliches.

00:21:38: Da sind wir beim Punkt so alt und deswegen fand ich das auch so interessant dass wir uns heute zu dem Thema austauschen weil Ganz viele glauben, wenn sie eine Schale mit Obst ins Büro stellen ist das alles erledigt.

00:21:54: Nein!

00:21:54: Das ist es nicht.

00:21:57: Sondern der Mitarbeiter ist ein hochkomplexes Gebilde, ein psychologisches Gebilde und erst recht mit Führungsaufgaben.

00:22:08: Und da sind andere Parameter die wir beeinflussen müssen und wie du sagst, wenn die Leute motiviert sind verändert sich die Welt.

00:22:16: Komplett!

00:22:17: Für das Unternehmen, für die Mitarbeiter, für das Team, für den Kunden und für die Qualität.

00:22:24: der Proto-Alles verändert sich positiv wenn die Motivation positiv einflößt wird.

00:22:31: Was meine Erfahrung ist, ist dass oft manche Angst haben um überhaupt damit beschäftigt zu sein weil was wäre wenn mein Mitarbeiter nicht glücklich ist?

00:22:44: Und was wäre, wenn man mir einladet dass die Mitarbeiter, sie realisieren das sie nicht glücklich sind?

00:22:50: Das ist oft ein Angst vom Manager.

00:22:52: Aber es ist so unzurecht weil jede Manager die sagt ich investiere in das Glück meine Mitarbeiter werden nur gewerzt jetzt und Das macht es für mich manchmal auch problematisch, weil viele Manager glauben auch dass sie selber die Lösung sind.

00:23:06: Sie alleine und auch daran glaube ich nicht.

00:23:09: Ich glaube das ist die Rolle von einem richtigen guter Manager vor allem darin steckt, die Mitarbeiter optimal florieren zu lassen und eigentlich unterstützt damit die Mitarbeiter florieren.

00:23:18: Weil du bist als Manager auch nur alleine und wenn du zehn Leute hast, die du begleitest dann können zehn Leute die Arbeit machen.

00:23:26: also Ich glaube vielmehr daran, dass die Rolle von einem Manager etwas anderes ist als vom Top-Down.

00:23:34: Du musst machen was ich denke das gut für dich ist weil zusammen erreicht man unglaublich viel mehr.

00:23:40: Jetzt

00:23:42: kommen wir ja beide aus einer Fußballnation und ich habe der Johann Kräuf noch live spielen sehen.

00:23:47: also Nanna ich wollte nur sagen ich vergleiche es immer mit der Trainerposition.

00:23:52: ein Manager ist für mich Trainer Und der Trainer muss nicht selbst elf Meter schießen können.

00:23:57: Der Trainer muss auch nicht selbst flanken oder sich ins Tor stellen müssen.

00:24:02: Das kann jemand sein, wer den Sport sogar noch nie ausgeübt hat!

00:24:06: Wenn er in der Lage ist die elf Menschen, die auf dem Platz stehen Männlein- oder Weiblein egal so weit zu bringen dass sie ihre beste Leistung abrufen Dann hat er alles richtig gemacht und das ist Motivation.

00:24:22: Insofern glaube ich, es gibt auch ganz viel was da ineinander spielt.

00:24:27: Aber du musst jetzt noch kurz erklären weil ich erinnere mich Es hat mich selbst fasziniert Du kommst aus den Niederlanden

00:24:34: Das hört man glaub ich

00:24:37: Also immer weniger.

00:24:42: Erzähl kurz, du hast ja vorhin gesagt, du bist sehr liebe wegen nach Voralberg gekommen.

00:24:47: Aber wie war dein Werdegang?

00:24:49: Wie hast du angefangen, wie bist du überhaupt Finanzberater geworden.

00:24:53: Eigentlich habe ich einen finanziellen Hintergrund weil meinen Vater hat mir beraten etwas zu lernen wo ich jedenfalls Arbeit bekommen könnte.

00:25:02: also ich kann nicht sagen dass mein Herz in die Finanzen war.

00:25:04: das ist eigentlich nie.

00:25:05: es war etwas was ich gelernt habe und dann hab' ich das versucht so gut wie möglich zu machen.

00:25:11: Also bin ich langsam rein.

00:25:13: Ich habe eigentlich angefangen bei einem Gerichtsvollzieher.

00:25:17: Das habe ich einige Jahre gemacht, da habe ich schon Einzige bekommen was kein Geld für Menschen bedeutet.

00:25:23: Und dann hab' ich auch gedacht ist das etwas was ich machen möchte bis mit Pension?

00:25:26: Habe ich gedacht ne, das ist nicht ganz meins!

00:25:29: Dann bin ich bei einem Bestatter, habe ich gearbeitet also wieder ganz was anderes.

00:25:33: und da habe Ich auch gesehen dass das Leben nicht Für Jede hundert werden wird.

00:25:39: Also Dass es Nicht immer Da Ist und realisiert dass man Auch Für Jeden Moment Eigentlich von Jeden moment Genießen Sollte ist mir immer mehr klar geworden.

00:25:47: Und danach habe ich einen Job bekommen, wo ich dann junge Piloten in die Bildung für Pilot gemacht haben um diese zu begleiten und das war auch in Amerika und alles.

00:25:59: Das war unglaublich toll!

00:26:00: Und da habe ich gesehen dass junge Menschen demzeit dreihunderttausend Kulden, was hundertfünfzehntausend Euro investiert haben in eine Bildung wovon sie nicht wussten ob die das tatsächlich schafften aber Nur so viel Vertrauen und so viel Fokus hätten, dass die fast alle geschafft haben.

00:26:20: Wenn man etwas wirklich will, das man Risiken nehmen sollte und dass man davor gehen sollte.

00:26:25: Das habe ich dort schon gelernt.

00:26:27: Und dann kam eigentlich eine Unternehmen, die spezialisiert war in den Finanzjobplanungen.

00:26:31: Die hat mein unseres Geschäft übernommen und da habe ich eigentlich die Bildung von der Planung gefolgt.

00:26:38: Und das habe ich dann zwei Jahre gemacht, dort sind denn die Bilder mal zwei Jahre und hab' ich noch ein Jahr für dieses Geschäft gearbeitet.

00:26:45: Dann habe ich gesehen dass diese Unternehmen vor allem mit eins beschäftigt war auch mit mehr mehr mehr.

00:26:50: Das Einzige was sich da gemacht haben war versuchen so viel wie möglich Profession für meinen Arbeitsgeber zu bekommen aber nicht mit den Absicht das Beste von meinen Kunden zu tun.

00:27:01: Und dann habe ich gedacht... ...das geht nicht!

00:27:03: Wenn ich etwas ändern will muss ich es für mich selber anfangen.

00:27:05: also...

00:27:06: Das ist Sinn.

00:27:07: Ja, dann habe ich in der Zeit neunundneinzig zusammen mit einem Kumpel von mir, bin ich zusammen in den Nielen, haben wir angefangen auf Stunden zu beraten.

00:27:15: Und alle Professionen die wir demzeit bekommen haben, die haben wir zurückgegeben an die Kunden.

00:27:21: Das war auch noch ein kleines Problem weil es gesetzlich war im Verbot auf Retour-Profession.

00:27:27: Also wir durften keine Profession zurück geben.

00:27:29: Trotzdem haben wir das gemacht.

00:27:30: Wir haben schon für die Finanzministerium angeschrieben und machen etwas was nicht sein sollte, aber wir machen es trotzdem, weil wir finden uns gut.

00:27:39: Und dann nur Lesenbestätigung bekommen und nach zwei Jahren haben wir dann irgendwie ein Bericht bekommen auf Nachricht bekommen von den Finanzministerien wie macht ihr das?

00:27:49: Macht was komisches und wieso?

00:27:52: Und dann ist es nach drei Jahre aus dem Gesetz geholt und ab dem Zeit war es auch genehmigt um das Geld zurückzugeben.

00:27:58: Also

00:27:58: ihr habt dafür gesorgt dass das Gesetz geändert wurde mitgeholfen

00:28:03: Ich glaube, mitgeholfen.

00:28:06: Das Menschen haben angefangen darüber nachzudenken.

00:28:09: Schlussendlich ist es in den Niedländen ab dem Jahr hier im Jahr die Profi schon verboten.

00:28:15: Jedenfalls professionelle komplexe Produkte sind seit dem Jahr da.

00:28:18: Also was wir in der Jahre neunundneinzig gemacht haben, ein ökonomisches Verfahren war ... ... ist das Jahr hier seit dem Jahre hier im November bis zum Jahr drei.

00:28:26: Aber ich habe es nicht gemacht weil es interessant war es nur weil es für mich nicht gut geführt hat.

00:28:32: Aber du siehst, oftmals ist etwas was sich nicht gut anfühlt.

00:28:38: Auch wirklich nicht gut!

00:28:40: Und dann kann man darauf hören und da kann die Dinge auch ändern.

00:28:44: Ja,

00:28:44: hat ein bisschen lange gedauert aber zusätzlich hatte es sich schon geändert.

00:28:49: Wann

00:28:49: kann sie ändern?

00:28:50: Und dann bist du über den Weg zu dem gekommen was du heute tust.

00:28:55: Dann habe ich noch gelesen das interessiert mich auch noch der George

00:28:58: Kinder

00:28:59: und seine berühmten drei Fragen.

00:29:03: Wie bist du dazu gekommen?

00:29:05: Der Registered Life Planner!

00:29:07: Ja, so heißt es in Amerika.

00:29:10: Schöne Titel aber das Wichtigste ist eigentlich, George Kinder war auch ein Financial Planer in Amerika.

00:29:15: die hat schon mit diesen Fragen gespielt vor dass ich damit gespielt habe und sie hat eine Bildung und da geht sehr viel auf Psychologie wie entscheiden wir uns welche Rolle spielt Geld in unserem Leben?

00:29:29: Und da habe ich eine Bildung gefolgt.

00:29:31: Das war sehr interessant, auch einige Sachen was nicht ganz meins ist, weil das ja jo amerikanisch ist, aber sehr viele Sachen die sehr interessant sind und das ist wie einen Coachings-Termin oder Planung ist es.

00:29:46: Riesig interessant und die Frage war eigentlich basiert auf drei Fragen.

00:29:52: Die erste Frage Stell dir mal vor, du hast genug Geld um all deine Sorgen wegzunehmen in die Zukunft.

00:29:59: Eigentlich alle Wünsche einzufüllen.

00:30:02: Wenn du so viel Geld hättest wie würdest du dein Leben dann ändern?

00:30:06: Würdest du etwas ändern?

00:30:07: wenn

00:30:09: ja was?

00:30:10: Ja und eigentlich die Hintergrund für diese Frage ist die Grenze von Geld wegnehmen.

00:30:15: Und wir haben immer mehr und mehr.

00:30:17: und aber wenn wir die weg nehmen... Was würdest Du denn machen?

00:30:21: Was würdest Du dich anders entscheiden?

00:30:24: Dann die zweite Frage, hat nichts mit den ersten Fragen zu tun.

00:30:27: Aber jetzt kommst du zu einem Arzt und der sagt dir keine gute Nachricht, weil du hast noch zwischen fünf und zehn Jahre zu leben.

00:30:36: Einige Positives ist ... Du kannst alles machen was du jetzt machst aber du hast keine Ahnung zwischen fünf oder zehn wenn es Ende ist.

00:30:45: also das Leben ist nicht mehr immer für immer.

00:30:49: Wenn du dich das realisierst würdest du Wenn du dann zu deinem Leben und diese Momente in deinem Leben schaust, würdest du dann Sachen ändern.

00:30:57: Oder würde es dieses Leben wieder weiter leiden?

00:31:00: Und was sind denn die Sachen, die für dich wichtig sind umzubehalten... ...und was sind die Sachen die du wirklich ändern möchtest?

00:31:06: Also da spielen wir vor allem mit der Grenze das Menschen immer denken okay es geht ja immer weiter und das ist nicht so!

00:31:13: Und dann war die dritte Frage eigentlich diese wichtige Spiegelfrage.

00:31:17: und jetzt kommt zu diesem gleichen Arzt und ich sage heute ist den letzten Tag Geht nicht mehr darum, was du alles organisieren musst.

00:31:24: Ist total wichtig!

00:31:25: Aber wenn du dann denkst... Was ist dann Schade?

00:31:28: Dass ich nicht mehr erleben darf?

00:31:31: und wenn du daran wirklich darüber richtig nachdenkst, dann ist das das Allerwichtigste in dein Leben.

00:31:37: Und diese Fragen sollen wir uns selber eigentlich viel öfter stellen.

00:31:41: und dass wir uns Gedanken machen um Sachen die eigentlich gar nicht wichtig sind im Leben Und dass wir uns ärgern, dass wir in einer Schlange stehen bei die Kasse.

00:31:51: Dass es eine Minute lange dauert.

00:31:54: Wie schlimm ist das?

00:31:56: Also ich muss dir sagen Wir sind jetzt schon ganz nah am Sinn weil Das ist das was ich auch immer sage wenn du noch einen sinn hast.

00:32:05: das war ja auch das resultat von viktor frankl dass er sagte wenn Die leute im konzentrationslager noch einen sinn hatten und das ist genau der aus der dritten frage Also wenn du morgen sterben würdest, was wäre denn, was dich wirklich gerne am Leben bleiben ließe?

00:32:26: Das ist das, was deinem Leben Sinn gibt.

00:32:30: Was uns ins Morgen führt, in die Zukunft.

00:32:34: Das können ganz kleine Dinge sein. Aber die einfach schade wären, wenn wir sie nicht mehr erleben.

00:32:39: Am Ende des Tages können wir auch Geld und das  alles nicht mitnehmen.

00:32:42: Es ist nur die Frage in welchem Zustand, also in welcher psychologischen Zustand?

00:32:47: In welcher Stimmung wir aus dem Leben treten.

00:32:51: Und das ist eigentlich ja doch viel wichtiger und dass es etwas wohl zu du beiträgst, also dass die Leute eine andere Stimmung im Leben

00:33:01: haben.

00:33:02: Ich glaube kein jeder kann das machen und ich hoffe nur, wenn zum Beispiel – in den Niederlanden ist eine Dame in unserem Supermarkt.

00:33:09: Das ist eine ganz junge Dame. Und wenn ich dort in der Schlange stehe, das macht mir Freude.

00:33:14: Wenn ich da bin, die ist so lieb und die strahlt und wenn man da weggeht hat man einen wunderschönen Tag eigentlich.

00:33:21: also was sie macht es ist so unglaublich und ich glaube dass kann jene machen es kostet nichts und das zu sehen das mit etwas kleines vor allem etwas Bedeutungvolles für jemand anders kann ein ganz kleine Sachen sein Jemand etwas irgendwie mich helfen und wenn wir dann abends zurückkommt haben wir eine super Tagart für jemand etwas bedeuten könnte.

00:33:42: Und ich lebe wirklich ein Leben, ich denke fast jede Moment drüber nach wie kann ich an diesem Moment etwas mehr Wert geben?

00:33:50: und es ist eigentlich nicht nur für jemand anderes aber auch für mich weil ich werde da glücklich.

00:33:55: Das ist ja dieses what you give is what u get.

00:33:58: also wenn wir freundlich sind, andere wertschätzen, dann ist das quasi die gleiche Situation, wie wenn wir jemand anderem ein Geschenk machen.

00:34:11: Und das hat ja die Psychologie auch bestätigt, dass der, der das Geschenkt macht, der beschenkt sich im Grunde eigentlich selbst.

00:34:20: Also der eigentliche Gewinner aus der Situation ist man selbst!

00:34:24: Also

00:34:24: es ist eigentlich der Schenkende... mein lieber Ozewald wir sind schon am Ende der Zeit.

00:34:30: Es war für eine echte Freude, weil wer dir begegnet spürt, dass du mit einer Wärme und einer Überzeugung andere glücklich machen willst.

00:34:47: Ich weiß gar nicht, ob es einen schöneren Job geben kann wenn man das überhaupt als Job bezeichnen kann.

00:34:53: Das ist eine Berufung!

00:34:55: Ich glaube schon.

00:34:55: Und ich glaube jeder macht das also so.

00:34:57: besonders finde ich mich nicht.

00:35:01: aber wenn jemand ein bisschen glücklicher machen kann macht derjenige einen anderen auch wieder etwas glücklich.

00:35:05: Das bin ich davon überzeugt.

00:35:08: Genau.

00:35:08: Mein Lieber, lasst ihr tausend Dank sagen!

00:35:11: Es war mir eine ganz große Freude, dir gegenüberzusitzen und ein bisschen über den GLÜCKSINN zu reden.

00:35:19: Vielen Dank.

00:35:20: Alles Gute.

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